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AKTUELLES

LKV-Termine im September
Vom 01. bis 03.09.2017 findet auf der Nordsee die Seekajaktour Packrafting im Wattenmeer statt. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 02./03.09.2017 kann in Schleswig ein Ökologiekurs besucht werden. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Der Kanu-Wildwasserrennsport richtet am 03.09.2017 das 45. Riesebuschabfahrtsrennen aus. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 08./09.09.2017 richtet die Ellerbeker Turnvereinigung die Kieler Drachenboottage auf der Kieler Hörn aus. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Vom 08. bis 10.09.2017 bietet der GWW Preetz die Tour Wikinger WFA Teil II von Langstedt bis Friedrichstadt an. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am Wochende 08. bis 10.08.2017 richtet der WPF Plön eine Wanderfahrt auf der Ilmenau, Heidefahrt des WPF Plön aus. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Der Itzehoer Kanu-Club richtet am 09.09.2017 die Störtidenfahrt mit drei unterschiedlichen Streckenlängen (Gold, Silber, Bronze) aus. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Eine Verbandsfahrt auf der Wilster bietet die Kanu Gruppe Wilster am 10.09.2017 mit ihrer Tour Nord-Ostsee-Kanal an. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Vom 14. bis 17.09.2017 findet in Rastatt das Elbefahrertreffen 2017 statt. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

WaRaScha ist die zweitägige Gepäckfahrt des VKL Lübeck im Gebiet Schaalsee, Ratzeburger See und Wakenitz. Sie findet am 23./24.09.2017 statt. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die 6. FPF - Herbstfahrt 2017 der Flensburger Paddelfreunde führt am 24.09.2017 nach Dänemark. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Vom 29.09. bis 03.10.2017 findet auf der Nordsee die Tour des LKV-SH Vogelzug, Brandung und EPP 4 durch die Uthlande statt. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]


veröffentlicht am 01.09.2017

SH-Drachenbootteams beim Schweriner Drachenbootfestival
Am 26./27. August fand in Schwerin das26. Schweriner Drachenbootfestival statt. In diesem Jahr waren vier Drachenbootmannschaften aus schleswig-holsteinischen Vereinen vertreten, Lucky Punch (Verein für Kanusport Lübeck), Wakenitzdrachen (Lübecker Ruder-Gesellschaft), Capybaras (Capybaras e. V., Preetz) und Sventana Dragons (Ellerbeker Turnvereinigung, Kiel). In diesem Jahr waren bei schönstem Sommerwetter und somit optimalen Bedingungen 124 Mannschaften aus ganz Deutschland, Polen und den Niederlanden vertreten.

Am Samstag fuhren alle Mannschaften zunächst zwei Vorläufe über 200 m. Aus deren addierten Ergebnissen wurden die Zuordnungen zu der Champions- bzw. zur Sportklasse errechnet. Diese Zuordnung war dann die Grundlage für die Einteilung in die 1000 m-Rennen am Samstag Nachmittag sowie die Final- und Platzierungsrennen über 200 m am Sonntag.

Ergebnisse 1000 m:

11. Platz mit 4:23,05 für Lucky Punch
14. Platz mit 4:23,95 für die Wakenitz Drachen
45. Platz mit 4:37,69 für die Capybaras
52. Platz mit 4:44,99 für die Sventana Dragons


Ergebnisse 200 m:

5. Platz mit 00:50,86 im E-Finale der Championsklasse
2. Platz mit 00:51,04 im F-Finale der Championsklasse
2. Platz mit 00:53,07 im D-Finale der Sportklasse
4. Platz mit 00:53,37 im D-Finale der Sportklasse

Alle Ergebnisse und weitere Informationen lassen sich auf der Internetseite des Drachenbootfestivals Schwerin nachlesen.

veröffentlicht am 01.09.2017

LKV-Termine im August
Am 19.08.2017 richten die Elmshorner Wanderpaddler ihre Verbandsfahrt auf der Elbe aus. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die 45. Schwentinewanderfahrt findet am letzten Augustwochenende vom 25. bis 27. August statt. Ausrichter ist der TSV Klausdorf.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 04.08.2017

"Inklusionsregatta" bringt Paddeln an die Kieler Hörn

Kanu- und Kajaksportler aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich am Samstag, den 22. Juli 2017 in der Landeshauptstadt zur ersten "Inklusionsregatta" in der Kieler Hörn. Mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Klassen, Disziplinen oder Wertungsgruppen hatten die Ausrichter zu bewältigen, bevor am Spätnachmittag zahllose Augen glänzten und nach den Endläufen eigentlich nur Sieger ihre Boote zurück auf die Anhänger hievten. "Eine der Herausforderungen unserer Inklusionsregatta ist es, allen Teilnehmern aus ihren unterschiedlichen Verbänden Wettkampfregeln zu bieten, die gemeinsame Starts und Erlebnisse ermöglichen.", so Frank Meyer-von Törne, der Initiator und Leiter des Organisationskomitees vom Kieler Kanu-Klub. Und so paddelten Rennkanuten, Parasportler sowie die "Unified"-Athleten in gleichwertigen Leistungsklassen gemeinsam durchs Wasser der Kieler Hörn. Deutschlandweite Premiere bei einer Special Olympics-Regatta feierte dabei die Disziplin "Kajak-Einer Professional", in der ein Rollstuhlfahrer im Parakanu aktiv am Regattabetrieb teilnehmen konnte.

Paddler aus SH

Sebastian Gierke auf dem Weg zum Sieg
Bild: CC-BY inklusionsregatta.de

Den gebotenen Leistungen der Athleten zollte Günter Schöning, Präsident des Landes Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein und des Sportverbandes der Stadt Kiel Respekt. "Der hohe Anspruch und die Motivation, mit der hier gepaddelt wurde, erfolgt auf höchstem Niveau. Das trotz strömendem Regen mit Leistungswillen und sichtlicher Freude gepaddelt wird, verdient besondere Anerkennung." so lautete sein Kommentar.

Dabei ging es aber nicht nur um Leistungssport: Im Promi-Spaß-Boot und im Nachmittagsprogramm versuchten sich auch Breitensportler und sogar Neulinge an der 200-Meter-Regattastrecke beim Mannschaftswettkampf im Großkanadier. Eine Regatta zum Zuschauen und Mitmachen.

Paddler aus SH

Das Team der Schule Wilhelmshöhe Lübeck hat im Vierer-Canadier die Nase vorn
Bild: CC-BY inklusionsregatta.de

Stände, an denen man sich informieren und austauschen konnte, belebten den Platz. So zum Beispiel 'Special Olympics Schleswig-Holstein', die mit dem Laufprojekt "Gemeinsam läuft`s besser", einem Gesundheitsprogramm sowie ihrem Familienprogramm präsent waren. Alexander Fuchs, der Büroleiter der 'Special Olympics Kiel 2018', nahm vieles mit von der Inklusionsregatta: "Die Kieler Hörn als Austragungsort hat sich bewährt und bietet ein tolles Umfeld für Athleten und Zuschauer.", so Fuchs. Dass der Auftakt und Testlauf zu den Spielen im kommenden Jahr so gut geklappt haben, lag auch an den vielen Helfern und der übergreifenden Zusammenarbeit lokaler Rettungs- und Hilfsdienste, Vereine, Verbände, Anwohnern, Unternehmen und der Stadt.

veröffentlicht am 04.08.2017

Erfolge für schleswig-holsteinische Kanuten bei der Drachenboot EM in Ungarn

Vom 6. bis zum 9. Juli 2017 richtete die European Canoe Association (ECA) die gemeinsamen Drachenboot Euromeisterschaften der Club- und Nationenteams in Szeged, Ungarn aus. Antreten konnten die Club-Mannschaften, die sich bei den Deutschen Meisterschaften 2016 für die Teilnahme qualifiziert hatten. Insgesamt starteten Teams aus neun verschiedenen Nationen. Aus Schleswig-Holstein waren sowohl das Lübecker Team Lucky Punch vom VKL Lübeck vertreten als auch die Kieler Drachenboot-Kanutin, die schon seit 2011 als schleswig-holsteinische Paddlerin in der Renngemeinschaft Drag Attack des VfK Wuppertal im Damen-Masterteam paddelt. An vier Tagen wurden bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius die Sprintstrecke über 200 m, die Mittelstecke über 500 m und das Verfolgungsrennen über 2000 m in den unterschiedlichen Boots- und Altersklassen ausgepaddelt.

Paddler aus SH

Das Lübecker Drachenbootteam Lucky Punch und Angelika Martin,
ETV Kiel (unten, 3. von rechts), Bild: Ralf Müller

Für Lucky Punch war es die erste Teilnahme an einem internationalen Wettkampf, sie starteten in der Masterklasse (Altersklasse über 40 Jahre) im Mixed-Kleinboot (6 Paddler und 4 Paddlerinnen) und im Herren-Kleinboot (10 Paddler) über alle Distanzen. Bei den 200 m-Rennen erreichte das Lübecker Team sowohl im Mixed- als auch im Herren-Kleinboot die Finalläufe, musste sich dann aber in beiden Finalläufen gegen eine sehr starke Konkurrenz aus Ungarn, Polen, Rumänien und Ukraine ganz knapp jeweils mit einem sehr guten 4. Platz zufrieden geben. Auch über die 500 m konnte das Männerboot das Finale erreichen und verfehlte mit nur einer zehntel Sekunde ganz knapp den dritten Platz. Bei den 2000 m-Rennen belegte das Männerboot den 6. Platz und leider erreichte das Mixed-Boot erneut mit einer zehntel Sekunde Rückstand wieder nur den undankbaren vierten Platz.

Siegerehrung

Europameistertitel für Angelika Martin (unten, 1. von rechts)
mit ihrem Master-Damenteam, Bild: Ralf Müller

Angelika Martin startete mit ihrer Renngemeinschaft in der Masterklasse sowohl im Damen-Kleinboot (10 Paddlerinnen) und Mixed-Kleinboot als auch im Standard-Mixedboot (12 Paddler und 8 Paddlerinnen) über alle Distanzen. Letztendlich konnte sich Angelika mit dem Master-Damenteam auf allen drei Distanzen von der Konkurrenz absetzen und erzielte auf der Sprintstrecke über 200 m eine Silbermedaille, auf der Mittelstrecke über 500 m eine Goldmedaille und beim 2000 m-Verfolgungsrennen eine Bronzemedaille. Auch mit dem kleinen Master-Mixedboot konnte sich Angelika und ihr Team über die Vorläufe und das Semifinale bis in den Finallauf über 500 m vorkämpfen, doch zum Schluss reichte es dann bei einer sehr starken Konkurrenz sowohl durch die ungarischen als auch durch die anderen deutschen Teams nur für einen (guten!) 5. Platz.

Onlineberichte auf der DKV-Homepage:
Tag 1 und 2 bei der Europameisterschaft in Szeged: [Externer Link]
Tag 3 und 4 bei der Europameisterschaft in Szeged: [Externer Link]

Alle Ergebnisse der Europameisterschaft: [Externer Link]


veröffentlicht am 12.07.2017


LKV-Termine im Juli
Am 15./16.07.2017 bietet der Raisdorfer Kanu Klub die Tour Rund Erfde: Alte Sorge, Neue Sorge, Große Schlote an.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die Hamberger Hansefahrt am 15.07.2017 führt auf der Trave von Hamberge nach Lübeck und zurück. Ausrichter ist der SV Hamberge e.V.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Ebenfalls am 15.07.2017 findet der Priwall Kanuten Treff, ausgerichtet vom Verein für Kanusport Lübeck e.V., mit Fahrten auf Trave, Dassower See und Ostsee statt.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Sportlich wird es beim 13. EKN-Cup (Drachenboot-Wettkampf) auf dem Einfelder See.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die Kanugemeinschaft Eiderstedt e.V. Tönning bietet beim Kanutreff am Eiderstrand am Wochenende vom 21.-23.07.2017 Touren auf der Eider und der Nordsee an.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Bei der Sicherheitsschulung in Klausdorf können Kanuten am Wochenende 29./30.07.2017 ihre Kenntnisse im Bereich Sicherheit erlernen oder auffrischen.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 12.07.2017

Ehrung mit der Silbernen Verbandsnadel

Am 23.04.2017 wurde Henry Klüsendorf von der Lübecker Rudergesellschaft mit der Silbernen Ehrennadel des Landes-Kanu-Verbands Schleswig-Holstein geehrt.

Henry Klüsendorf ist ein Sportkamerad, der nicht nur in seinem eigenen Verband arbeitet, sondern auch über den Tellerrand schaut. So richtet er schon seit über zehn Jahren die Drachenbootregatta der Lübecker Schulen in der Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885 e.V. auf der Trave aus. Immer mit einem offenen Ohr und einer großen Hilfsbereitschaft ist Henry auch vereins- und verbandsübergreifende bekannt und wurde nun für seine Verdienste vom Präsidenten des Landes-Kanu-Verbands Günter Schöning geehrt.

Ehrung LRG

Henry Klüsendorf, Günter Schöning und Harald Hartwig (von links)


Ehrung LRG

Günter Schöning ehrt Henry Klüsendorf

veröffentlicht am 12.07.2017

Gold und Silber bei den World Master Games in Neuseeland

Alle vier Jahre organisiert die IMGA (International Masters Games Association) an wechselnden Orten der Welt die World Master Games, die Weltspiele der Seniorensportler. Mit den World Master Games verfolgt die IMGA das Ziel, den lebenslangen Wettbewerb sowie die Freundschaft und Toleranz der Sportler untereinander zu fördern, unabhängig vom Alter, Geschlecht, von der Rasse, Religion und dem Status der entsprechenden Sportart.

In diesem Jahr fanden die Sommerspiele mit einem Sportangebot von 28 Sportarten und nahe 28.000 Sportlern aus 100 Ländern in Auckland, Neuseeland statt. Aus Kiel in Schleswig-Holstein war für die Sportart Kanu-Drachenboot die ETV-Kanutin Angelika Martin mit dabei. Die Idee entstand bei einem Trainingslager der Nationalmannschaft ziemlich genau vor einem Jahr. Ein Heilbronner Team war bereit, die Organisation für diese Veranstaltung zu übernehmen und schon im Herbst stand fest, dass sowohl ein Mixed-Team im Standardboot (12 Männer und 8 Frauen) als auch im Kleinboot (6 Männer und 4 Frauen) an den Start gehen kann.

Ein halbes Jahr trainierte das Team, das sich aus Sportlern aus ganz Deutschland zusammensetzte, sowohl einzeln und eigenverantwortlich in ihren eigenen Vereinen als auch im monatlichen Trainingslager gemeinsam. In der letzten Aprilwoche trafen sich dann alle Kanuten in Auckland zu zwei abschließenden Trainingseinheiten und am 29. und 30. April standen die Drachenbootwettkämpe auf dem Lake Pupuke in Auckland auf dem Programm. Nach den beiden Wettkampftagen standen dann die Erfolge für Angelika fest: Sie konnte sich mit ihrem Team über eine Silbermedaille im Standard-Mixed-Boot über 500 m, eine Silbermedaille im Mixed-Kleinboot über 500 m und über eine Goldmedaille im Mixed-Kleinboot über 200 m freuen.

World Master Garmes

Angelika (Mitte) bei den World Master Games (Foto: Thomas Martin)

Für Angelika und fünf andere Sportlerinnen aus dem Drachenbootteam standen als besonderes Highlight auch ein Wettkampf im Waka Ama (6er Outrigger) auf dem Programm. Da das Auslegerkanu auch hier in Deutschland als Trainingsgerät für Drachenbootsportler genutzt wird, entschlossen sich die sechs Frauen kurzentschlossen, sich auch für die Sprintstecken 1000 m und 500 m anzumelden. Zwar konnten sie sich gegen die starke Konkurrenz aus Neuseeland, Australien und Hawai nicht behaupten, erkämpften sich aber einen guten Platz im Mittelfeld.

World Master Garmes

Angelika (vierte von vorne) im Frauen V6-Team (Foto: Thomas Martin)


veröffentlicht am 12.07.2017

LKV-Termine im April
Am 14.04.2017 bietet der Schleswiger Kanuclub eine gemeinschaftliche Fahrt auf Füsinger Au an.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die Frühlingsfahrt der GWW Preetz am 23.04.2017 führt auf die Kührener Au von Bornhöved nach Preetz.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Ebenfalls am 23.04.2017 findet mit einer Tour auf der Schwentine und einem gemütlichen "Angrillen" das Anpaddeln der Kieler Vereine bei der Kanuabteilung ETV Kiel statt.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die Ringelganstour führt naturbegeisterte Fitte vom 28. - 30.04.2017 auf die Nordsee zu den nordfriesischen Halligen.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 05.04.2017

Fortbildung für Breitensportler/innen

Der Ressortleiter Freizeitsport und Referent für Küstenfahrt Eckehard Schirmer hatte für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen der Vereine eine praxisnahe Fortbildungsveranstaltung in Kiel angeboten. Der Einladung folgten zahlreiche Fahrten- und Fachübungsleiter/innen (Trainer C) aus allen Teilen Schleswig-Holsteins. Während des ersten theoretischen Blocks trafen sich die Teilnehmenden im Kanuheim der Ellebeker Turnvereinigung zum Erfahrungsaustausch. Die Diskussionsrunde beschäftigte sich eingehend mit den Themenkreisen: Sicherheitsausrüstung bei Gruppenfahrten, Anforderungen an die Leitung und Organisation einer Gruppenfahrt, Management von besonderen Situationen bei Gruppenfahrten. Während der lebhaften Gesprächsrunde kamen viele wertvolle Beiträge aus der Gruppe, zumal alle Teilnehmenden eine langjährige Erfahrung in dem Bereich Gruppenleitung besitzen und schon viel erlebt haben.

Der Tagungsort für den zweiten praktischen Blocks der Fortbildung wurde in die Schwimmhalle der Universität Kiel verlegt. Es gab Praxis pur an drei angebotenen Themenstationen. Jeder Teilnehmende war einladen, seine Rettungs- und Bergetechnik zu überprüfen. Als Aufgabe gab es an der ersten Station die Kombiübung aus der Prüfung zum Rettungsschwimmer - 25m Schwimmen, Tauchen und Heraufbringen eines Gegenstandes aus dem tiefen Wasser, Befreiungsgriffe aus einer Umklammerung, Schleppen, Bergen und Versorgung einer Person. An Station Nummer zwei ging es um das "tägliche Brot" jeder Fahrtenleitung, Selbstrettung nach einer Kenterung und assistierter Wiedereinstieg eines Gekenterten. Die Techniken haben sich im Kajaksport schon seit vielen Jahren bewährt und sollte von jeder Gruppenleitung sicher beherrscht werden. Der dritte Themenschwerpunkt lud zum Entdecken von neuen Varianten des Kanusports ein. Auf zahlreichen Stand Up Paddelboards (SUP) ging es unter fachkundiger Anleitung quer durch das Schwimmbecken. Die Erfahrung mit dem Brett war für viele neu und überraschend. Auf einmal musste der normale Vorwärts-Paddelschlag komplett neu gelernt werden. Der erhöhte Schwerpunkt und die Begrenzung des Beckens waren eine echte Herausforderung. Unter der guten Anleitung ging die Lernkurve für viele steil nach oben, vielleicht gelingt es ja so, den SUP Sport in die Vereine zu integrieren. In der Nachbesprechung des Praxisteils gab es viel positiven Feedback für diese Form der Veranstaltung.


veröffentlicht am 04.04.2017

Termine aus dem LKV-Sportprogramm im März
Vom 17. bis 19.03.2017 geht es mit der Ornithologische Winterfahrt für Fitte auf die Nordsee und nach Hooge. Im Mittelpunkt steht neben der Großgewässertour die "Magie des Vogelzugs".
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 19.03.2017 veranstaltet der GWW die Traditionstour Hagener Au. Die Tour führt von Tökendorf bis nach Neustein.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 25.03.2017 findet in der Kieler Unihalle das vierte und letzte Kieler Sicherheitstraining in dieser Wintersaison statt. In der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr können in der Schwimmhalle Roll- und Sicherheitstechniken trainiert werden.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 03.03.2017

Termine aus dem LKV-Sportprogramm im Februar
Am 18.02.2017 findet in der Kieler Unihalle das dritte Kieler Sicherheitstraining in dieser Wintersaison statt. In der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr können in der Schwimmhalle Roll- und Sicherheitstechniken trainiert werden.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Ebenfalls am 18.02.2017 veranstaltet der Ratzeburger Kanu Club e.V. ein Sicherheitskurs für Wanderfahrer. Der Schwerpunkt liegt auf dem Fluss- und Seenpaddeln inklusive Rettungs- und Kenterübungen im Hallenbad.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 19.02.2017 findet im Schwimmzentrum Itzehoe der 6. Itzehoer Drachenboot Indoor-Cup 2017 statt. Es handelt sich um einen freizeitsportlich ausgerichteten Wettkampf.
[Ausschreibung]

Achtung! Terminänderung!
Die Wintertour Giselas Glühweinfahrt findet nicht wie in der DKV-Termindatenbank am 19.02.2017 statt, sondern schon am Samstag, den 18.02.2017!
[Ausschreibung]

Für seeerfahrene Winterpaddler gibt es vom 20.-22.02.2017 die Tour Biikebrennen in die schleswig-holsteinische Halligwelt.
[Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 31.01.2017

Wir trauern um Günter Renschin

Wir haben mit großer Betroffenheit die Nachricht vom Tod Günter Renschins nach kurzer, schwerer Krankheit erhalten. Wir verlieren mit ihm einen großartigen Freund, Sportkameraden, Wegbegleiter und unermüdlichen ehrenamtlichen Mitarbeiter im Kanusport. Er hat sowohl den Kanurennsport als auch den Kanudrachenbootsport im Deutschen Kanu-Verband wesentlich mit geprägt. Als Ressortleiter Drachenboot im Deutschen Kanu-Verband war er auch vielen Sportlerinnen und Sportlern in Schleswig-Holstein bekannt.

Wir werden ihn mit seiner ruhigen und hilfsbereiten Art vermissen und sind in Gedanken bei seiner Frau, seiner Familie und seinen Freunden.

Nachruf des Deutschen Kanu-Verbands

veröffentlicht am 23.01.2017

Neues Ziel für Freya Hoffmeister und Vorträge in Schleswig-Holstein

Freya Hoffmeister, Seekanutin aus Husum, setzt sich nicht nur ehrgeizige Ziele, sondern setzt sie auch um! Nach den "eher kleineren Inseln" Island (1.300 km, 2007) und Neuseeland (Südinsel, 2.700 km, 2007) kamen 2009 die Umrundung ihres ersten Kontinents Australien (13.714 km) und zwischen 2011 und 2015 die Expedition rund um Südamerika (27.000 km).

Für die nächsten 8 - 10 Jahre hat sie sich nun nach dem Motto: "Never stop starting – Never start stopping!" das Ziel gesetzt, Nordamerika zu umrunden (Bericht in der KN-online am 02.01.2017). Sie plant die rund 50.000 Kilometer in zwei Streckenabschnitten: Jeweils von Seattle bis nach New York City, jeweils in einer Halbschleife nordwärts und einmal südwärts. Die Strecke möchte sie in Blöcke zwischen drei und fünf Monate aufteilen. Einzelheiten zu ihrer bevorstehenden Umrundung beschreibt Freya auf ihrer Webseite.

Im Februar ist Freya mit ihrem Vortrag "THINK BIGGER! – Survived" über die Umrundung Südamerikas in Schleswig-Holstein unterwegs, am 16.02.2017 in Kiel und am 17.02.2017 in Flensburg. Nähere Informationen finden sich auf ihrer Webseite.

veröffentlicht am 04.01.2017

LKV-Termine im Januar
Am 07.01.2017 veranstaltet die Kanuabteilung des TSV Klausdorf ihre Neujahrstour auf der Schwentine. Nach Abschluss der Tour wird am Bootshaus gegrillt. [Informationen auf der Webseite des TSV Klausdorf]

Ab dem 13.01.2017 findet in Itzehoe ein dreiteiliger Sicherheitskurs nach DKV-Richtlinien statt, die weiteren Termine sind am 23.01. und am 28.01.2017. Der Meldeschluss für diese Veranstaltung ist am 10.01.2017. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Am 14.01.2017 findet in der Kieler Unihalle das zweite Kieler Sicherheitstraining in dieser Wintersaison statt. In der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr können in der Schwimmhalle Roll- und Sicherheitstechniken trainiert werden. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

Die Flensburger Paddelfreunde laden am 28.01.2017 zur 3. FPF Eis-Wasser-Fahrt 2017 ein. Geplant ist eine Tour über 20 km auf der Flensburger Förde. [Informationen in der Termindatenbank des DKV]

veröffentlicht am 04.01.2017

Ausbildung zur Trainer/in B-Lizenz (DKV)

Die Ausbildung startet als Pilotprojekt und findet im Blended Learning-Format statt, einer Kombination aus Präsenz- und Onlinephasen. Dabei werden die beiden Präsenzphasen, die im Zeitraum von Anfang Februar bis Anfang April stattfinden, durch Online-Lernphasen vom Vor- und Nachgang ergänzt.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Ausbildung sind u. a. eine gültige Trainer/in C-Lizenz der jeweiligen Disziplin, Nachweis einer mindestens einjährigen Trainer/in C-Tätigkeit im Kanusport, Vorerfahrungen als Trainer/in im leistungssportlichen Bereich ...

Die Bewerbungsfrist endet am 04.01.2017

Detaillierte Informationen zur Ausbildung und zur Bewerbung auf den Seiten des Deutschen Kanu-Verbands

veröffentlicht am 28.12.2016


LKV-Termine im Dezember und zum Jahreswechsel

In diesem Monat findet das erste Sicherheitstraining in der Kieler Uni-Schwimmhalle statt, Termin: Samstag, den 10. Dezember 2016 von 12:00 bis 14:00 Uhr. Insgesamt sind erstmalig vier Trainingstermine geplant, die nächsten drei folgen im Januar, Februar und März. Die Termine können in der Termindatenbank des Deutschen Kanu-Verbands nachgeschlagen werden.

Der SV Hamberge e.V. richtet am 1. Januar 2017 die Trave-Neujahrsfahrt aus. Je nach Windrichtung geht die ca. 14 km lange Tour vom Bootshaus Hamberge nach Lokfeld oder zum Elbe-Lübeck-Kanal und zurück [Informationen].

veröffentlicht am 6. Dezember 2016

Aus der Arbeit des LKV
Mehrere Arbeitssitzungen standen im November für den LKV auf dem Programm:

Am 12. November 2016 fand die Ressorttagung Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Kanu-Verbands in Duisburg statt. Dabei trafen sich 22 Presse-, PR- und Öffentlichkeitsmitarbeitende aus den Landes-Kanu-Verbänden und DKV-Ressorts. Auf der Tagesordnung standen neben Diskussionen und dem Erfahrungsaustausch auch praktische Themen, die in Form von Workshops bzwl Impulsreferaten vorgestellt wurden:

  • Datensicherheit in Verbänden und Vereinen
  • Social Media
  • Schreiben für den KANU-SPORT
Der Deutsche Kanu-Verband berichtete in seinen News über diese Veranstaltung.

Die Wanderwarte und Wanderwartinnen der schleswig-holsteinischen Vereinen trafen sich ebenfalls am 12. November 2016 in Kiel. Auf dem Programm standen u. a.

  • die Rückgabe der Fahrtenbücher sowie der Ausgabe der Urkunden in Bronze und Silber,
  • ein Bericht des LKV-Ressortleiters Natur- und Umweltschutz,
  • ein Überblick über laufende Wasserbaumaßnahmen bzw. ein Rückblick auf beendete Baustellen und
  • eine Saisonrückschau, inklusive Berichte der Vereine über gelaufene Gemeinschaftsfahrten und zu Sicherheitsproblemen.
Die Ergebnisse der Wanderfahrerauswertung sind auf der LKV-Webseite im Vereinsservice veröffentlicht.

Auch die Vertretung der Kanujugend hat am 26. November 2016 die Jugendfahrtenbücher ausgewertet. Es wurden 139 Fahrtenbücher aus 16 Vereinen abgegeben, dabei wurden über 36.000 Kilometer gewertet.

veröffentlicht am 6. Dezember 2016

Zwei Schleswig-Holsteinerinnen erfolgreich auf der Drachenboot WM in Moskau

In diesem Jahr fanden die Drachenboot-Weltmeisterschaft des Internationalen Kanuverbands (International Canoe Federation, ICF) vom 08.-11-09.2016 in Moskau statt. Mit dabei waren die Lübecker Kanutin Ariane Kirmse von der Kanusparte des SV Hamberge und die Kieler Kanutin Angelika Martin von der Ellerbeker Turnvereinigung (ETV). Ariane Kirmse startete in der Senior-Altersklasse und brachte drei Silber- und zwei Bronzemedaillen mit zurück nach Lübeck, Angelika Martin startete in den Master-Altersklassen 40+ und 50+ und konnte drei Weltmeistertitel, eine Silber- und drei Bronze-Medaillen erkämpfen.

Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft bedeutete für die Sportlerinnen eine lange Vorbereitungszeit. Die ersten Qualifikationen fanden bereits im Herbst vor einem Jahr statt. Bis zum Frühjahr 2016 mussten sie in mehreren Qualifikations-Trainingslagern die vorgegebenen Leistungen in den Bereichen Kraft, Kraftausdauer, Technik und Teameignung zeigen. Zum ersten Mal kamen bei den Qualifikationen auch digitale Messpaddel zum Einsatz, die genau aufzeichnen, wie das Paddel durch das Wasser geführt wird, wann und wie lange welcher Druck auf das Paddel wirkt und wie lang das Paddel durch das Wasser geführt wird. Dann im Frühjahr kam der ersehnte erste Erfolg: Ariane und Angelika wurden in den Kader der Nationalmannschaft berufen!

Müllsammelaktion

Ariane Kirmse (links) und Angelika Martin in Moskau

Die Berufung war aber noch keine Zusage für einen Start in Moskau. In weiteren Trainingslagern musste der gesamte Kader nachweisen, dass weiter an Kondition, Kraft und Technik gearbeitet wurde, und nach und nach wurden die einzelnen Mannschaften für die WM Boote zusammengestellt.

Die Wettkämpfe fanden auf der ehemaligen Olympia Regattastrecke von 1980 statt. Nach einer umfassenden Renovierung 2014 bot sich den Sportlern eine Top-Anlage mit einem einmaligen Ausblick auf die Skyline von Moskau. Die Zeit vor Ort war durch einen straffen Zeitplan geprägt. An vier Wettkampftagen wurden 60 Entscheidungen ausgetragen. Die Rennen fanden statt für alle Altersklassen (Junioren, Senioren, Master 40+, Master 50+), in verschiedenen Besetzungen (Frauen, Männer und Mixed), sowohl in den kleinen 10er-Drachenbooten (10 Paddler) als auch in den Standard-20er-Booten (20 Paddler) auf den 200m-, 500m- und 2000m-Strecken. Beide Kanutinnen war sowohl in 10er Booten (Frauen bzw. Mixed mit 4 Frauen und 6 Männern) als auch in 20er Booten (Frauen bzw. Mixed mit 8 Frauen und 12 Männern) eingesetzt und konnte mit ihrem Team im Detail die folgenden Erfolge erreichen:

Ariane Kirmse
10er Damenboot Senior 500m Bronze
10er Damenboot Senior 2000m Bronze
20er Damenboot Senior 200m Silber
20er Damenboot Senior 500m Silber
20er Damenboot Senior 2000m Silber


Angelika Martin
20er Damenboot Master 40+ 200m Gold (Weltmeister)
20er Damenboot Master 40+ 500m Gold (Weltmeister)
20er Damenboot Master 40+ 2000m Gold (Weltmeister)
10er Mixedboot Master 50+ 2000m Silber
10er Mixedboot Master 50+ 500m Bronze
10er Damenboot Master 50+ 500m Bronze
10er Damenboot Master 50+ 2000m Bronze

veröffentlicht am 26. Oktober 2016


Müllsammelaktion des Ersten Kanu-Klubs Neumünster
In einer Frühjahrsaktion fischten am 30.04.2016 sechszehn meist jugendliche Paddler ca. 1,5 Tonnen Müll aus insgesamt 16 Kilometer Stör und Schwale. Weitere Helfer unterstützten sie dabei logistisch von Land aus. Im nächsten Jahr soll die Aktion wiederholt werden.
Müllsammelaktion

Ein junger Paddler präsentiert stolz seinen ersten Fund (Foto: Paula Ostheimer)


Mit je vier Kanus ging es von Gadeland und Brachenfeld aus die beiden Neumünsteraner Flüsse entlang. Dabei wurde alles an Müll, was ins Boot passte, mitgenommen und an bestimmten Sammelstellen an Land gebracht. Von dort wurde es dann mit einem Pritschenwagen zur Entsorgung zum TBZ gebracht. Insgesamt kam erschreckend viel zusammen. Das meiste war Plastik, welches bis zu hunderten von Jahren zum Verrotten braucht und währenddessen fortwährend Weichmacher und Flammschutzmittel an seine Umgebung abgibt. Des Weiteren wurde viel Kleidung, Dachabdeckungen und mehr oder weniger große Teile von Fahrrädern und Autos geborgen, darunter auch ein ganzer Autositz. Am Ende war der Transporter voll und die Flüsse ein gutes Stück weit sauberer. Alles konnte jedoch nicht mitgenommen werden, da es einfach zu viel Müll war und es letztendlich an Kapazität und Zeit fehlte.

Müllsammelaktion

Die jungen Paddler zeigen in Rencks Park die Ausbeute der ersten Schwale-Etappe
(Foto: Paula Ostheimer)

Es zeigte sich, dass die Aktion bitter nötig war und Wiederholungsbedarf hat. Im nächsten Jahr will der EKN auch aufgrund der vielen positiven Resonanz wieder zum Frühjahrsputz ausrücken. Die Bereitschaft dazu besteht gerade unter den jungen Paddler, die mit Spaß und Eifer dabei waren. Beendet wurde die Umweltaktion des EKN mit einem Picknick am Zusammenfluss von Stör und Schwale. Dieses wurde durch viele Spender , die die Aktion unterstützt haben und denen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt werden soll, ermöglicht.

veröffentlicht am 9. Juli 2016


Deutsche Drachenboot Meisterschaften im Small Boat in Schwerin

Am Wochenende 18./19. Juni 2016 fand in Schwerin die gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft in den 10-Bank Drachenbooten des Deutschen Kanuverbands und des Deutschen Drachenbootverbands statt. Das Team Lucky Punch vom VKL Lübeck war als einzige schleswig-holsteinische Mannschaft gemeldet und erlebte ein Wechselbard der Gefühle.

Drachenbootteam Lucky Punch


Am Samatag vormittag standen die 200m-Rennen auf dem Programm. Lucky Punch konnte auf diese Diestanz in der Klasse Master Mixed einen 5. Platz und in der Klasse Master Open einen 4. Platz erpaddeln. In den anschließenden 2000m Verfolgungsrennen erreichte das Master Mixed Team zunächst einen 8. Platz und dann geschah das Unfassbare: Im Verlauf des Master Open Rennens kenterte Lucky Punch und konnte das Rennen nicht beenden. Der Schock in der Mannschaft war groß, glücklicherweise wurde kein Sportler verletzt. Nun hieß es, das Erlebnis so schnell wie möglich hinter sich zu lassen und sich auf den nächsten Renntag zu konzentrieren!

Am Sonntag wurden abschließend die 500 m-Rennen ausgetragen. Für Lucky Punch stand das Master Open Rennen auf dem Programm. Hochkonzentriert konnten sie sich bis in den Finallauf vorkämpfen, bei dem sie sich ein hochspannendes Kopf-an-Kopfrennen mit den Neckardrachen und den Uckerdrachen lieferten. Auf den letzten 80 m konnten sie dann im Endspurt noch ihre Kräfte mobilisieren, um die entscheidenden zehntel Sekunden herauszupaddeln und als erstes über die Ziellinie zu fahren.

Deutscher Meister 2016


Der Deutsche Meistertitel im Small Boat Master Open auf 500 m geht dieses Jahr nach Schleswig-Holstein!

Herzlichen Glückwunsch an Lucky Punch!

veröffentlicht am 23. Juni 2016

Engagement erhält Anerkennung

Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, würdigt die Leistungen von Claudia Martens, Vizepräsidentin Finanzen im LKV-SH.


Ehrung von Claudia Martens

Claudia Martens erhält die Sportverdienstnadel von Thorsten Albig


Claudia Martens hat sich seit 1992 im Vorstand des TSV-Klausdorf und seit 2005 im LKV-SH als Vizepräsiden Finanzen engagiert. Sie ist eine Integrationspersönlichkeit mit einer vorbildlichen Einsatzbereitschaft, die bis heute weit über den sportlichen Bereich hinausgeht.

Zudem war Claudia aktive Leistungssportlerin. Sie erlangte beachtliche Erfolge im Kanurenn- und Marathonrennsport und wurde mehrfach Landesmeisterin und Norddeutsche Meisterin. Im Kanu-Marathonrennsport wurde sie sogar Deutsche Vizemeisterin. Nach Abschluss ihrer aktiven Leistungssportzeit war sie mehrere Jahre im Vorstand des TSV-Klausdorf engagiert. Sie war Schriftwartin, Jugendwartin, Kassenwartin und außerdem als Trainerin in der Jugendarbeit aktiv. Seit 2005 übernahm sie im Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. Verantwortung als Vizepräsidentin Finanzen.

Der LKV-SH-Präsident, der Vorstand des LKV-SH und die Kanuten im LKV-SH gratulieren Claudia Martens sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

veröffentlicht am 17. Juni 2016

Wertschätzung vonseiten des DKV für den LKV-SH

Im Anschluss an den Verbandstag erhielt der LKV-SH eine besondere Wertschätzung des DKV-Präsidenten. Thomas Konietzko schrieb in einer Mail an den LKV:

"Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums als Präsident des Kanu-Verbandes SH und seiner anschließenden Wiederwahl für eine neue Amtsperiode konnte ich Günter Schöning in Kiel gratulieren. Der LKV-SH und Günter verstehen es hervorragend, Netzwerke in der regionalen Politik zu knüpfen und zu pflegen. Neben dem Landtagspräsident nahm auch der schleswig-holsteinische Sport- und Innenminister und der Präsident des LSB am Kanutag teil.

Erstaunlich war fu¨r mich der Altersdurchschnitt der teilnehmenden Vereinsvertreter. Ich habe schon lange nicht mehr bei einem Landesverband so viele junge Vereinsvertreter gesehen. Offensichtlich verstehen es die Schleswig-Holsteiner sehr gut, junge Engagierte in die Vereinsarbeit einzubinden."

veröffentlicht am 22. Februar 2016


Verbandstag 2016
7. Amtszeit für Günter Schöning
Beim sehr gut besuchten Verbandstag des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein am 7. Februar 2016 in Kiel standen Neu- bzw. Wiederwahlen im Blickpunkt.

Hohe Wertschätzung erhielt der alte und neu wiedergewählte Präsident des Verbandes Günter Schöning, wo durch die Grußworte der Polit- und Sportprominenz vom stellvertretenden Landtagspräsidenten Bernd Heinemann, Innenminister Stefan Studt, LSV-SH-Präsident Hans-Jacob Tiessen, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko und Amtsleiter des Amtes für Sportförderung der LH Kiel Ralf Hegedüs, die Verdienste Schönings in seinen vielfältigen Ehrenämtern im Sport besonders gewürdigt wurden: 25 Jahre Präsident des Landes-Kanu-Verbandes, damit dienstältester Präsident eines Landesverbandes im Deutschen Kanu-Verband, sowie über 50 Jahre mit großem Engagement und Erfolg in vielen weiteren Mandatsämtern prägen den erfolgreichen Sportfunktionär Günter Schöning.

Ehrengäste beim Verbandstag

Tisch der Ehrengäste:
v.li. Vertreter Schiedskommission Kieler KK Volkmar Schöning, LSV SH-Präsident Hans-Jacob Tiessen, v.re. DKV-Präsident Thomas Konietzko, Amtsleiter LH Kiel Ralf Hegedüs, 1. Vorsitzende Kieler KK Uta Prezewowsky, Innenminister Stefan Studt, stellv. Landtagspräsident Bernd Heinemann


Mit vier Frauen in seinem Präsidium - Vizepräsidentin, Vizepräsidentin Finanzen, Ressortleiterin Rennsport-Marathon und Ressortleiterin Medienarbeit - nimmt Günter Schöning zusätzlich eine Vorreiterstellung auf Bundesebene ein. Insgesamt konnte das Präsidium den Vereinsvertretern für 2015 eine äußerst erfolgreiche Sportarbeit im Bereich Freizeit-, Breiten- und Leistungssport vorlegen. Besonders im Natur- und Umweltschutz konnte der Bereich der Gewässer für die Kanuten freigehalten werden. Dies ist bundesweit eine hervorragende Vorzeigeleistung.

Im Bereich Leistungssport wurden die Nationalfahrer im Kanurennsport-Marathon Pia Ruhm (Preetzer TSV) als Teilnehmerin an den Weltmeisterschaften im Kajak-Einer der Leistungsklasse sowie der Junior Leif Reh (Kieler Kanu-Klub) für seinen Einsatz als jüngster Nationalfahrer beim World-Cup im Marathon, ausgezeichnet. Im Freizeitsport holten sich mit dem Erwerb des Globus-Abzeichens (einmal Weltumpaddlung, 40.102 Km) Doris Dibbern (Schleswig), Harro Hewicker (Itzehoer Kanu-Club) und Uwe Münster (Kanu-Gruppe Wilster) die Ehrung.

Ehrengäste beim Verbandstag

v.li. LKV-SH-Präsident Günter Schöning, LSV-SH-Präsident Hans-Jacob Tiessen, LKV-Ressortleiterin Rennsport/Marathonrennsport Dörte Reh, LKV-SH Vizepräsidentin Finanzen Claudia Martens, DKV-Präsident Thomas Konietzko


Schöning dankte der Landesregierung, den Landtagsparteien, dem Landessportverband S-H, als auch der LH Kiel für die geleistete Unterstützung für den Kanusport in S-H. Schönings Credo: "Ehrenamt; der beste Beweggrund ist das Gemeinwohl. Zufriedenheit bedeutet Stillstand und Stillstand bedeutet Rückschritt, also immer nach vorne schauen! Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein, ein Verband, der auf die Zukunft ausgerichtet ist!"
Gruppenbild beim Verbandstag

Der alte und neue LKV-SH-Präsident Günter Schöning


Wahlergebnisse:
  • Vizepräsidentin Finanzen Claudia Martens (Klausdorf) – Wiederwahl
  • Ressortleiter Freizeitsport Eckehard Schirmer (Kiel) – Wiederwahl
  • Ressortleiter Natur- und Umweltschutz Sven Wollesen (Schleswig) – Neuwahl
  • Ressortleiterin Medien Angelika Martin (Kiel) – Neuwahl
  • Ressortleiter Kanu-Polo Sören Kamm (Kiel) – Wiederwahl
  • Kassenprüfer Ralf-Peter Kaireit (Preetz) Neuwahl
  • Ressortleiter Jugend Torben Ubechel (Geesthacht) - Bestätigung


    • Gespräch beim Verbandstag

      v.li. DKV-Präsident Thomas Konietzko, LSV-SH-Prösident Hans-Jacob Tiessen, LKV-SH-Präsident Günter Schöning


      veröffentlicht am 21. Februar 2016
 Drachenboot: 10. Lübecker Schüler-Drachenbootrennen
Die Lübecker Ruder Gesellschaft e.V. richtete das 10.Lübecker Schüler-Drachenbootrennen um die Wanderpreise der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck am 15. Juli 2015 aus.

Gemeldet hatten zehn Schulen, die mit bis zu drei Mannschaften an den Start gingen. Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg von der Organisation bis hin zu den sportlichen Leistungen.

Drachenbootrennen

Siegerehrung

Die Ergebnisse im Überblick:

Mixed Teams Jg. 2000 bis 2002
1.Thomas Mann-Schule01:02,8
2.Baltic-Schule01:03,3
3.Ernestinen-Schule I01:10,4

Endlauf Mixed Teams Jg .2002 und älter
D-Endlauf
1.Hanse-Schule00:57,2
2.Friedrich-List-Schule I01:00,2
3.Friedrich-List-Schule II01:02,7
4.C.J.Burckhardt Gymnasium III01:03,0
5.Ernestinen-Schule II01:06,9
C-Endlauf
1.Dorothea-Schlözer Schule00:58,2
2.Oberschule zum Dom II01:00,0
3.Emil-Possehl Schule II01:00,8
4.Berufliche Schulen Bad Segeberg01:01,3
B-Endlauf
1.Oberschule zum Dom III00:58,8
2.C.J.Burckhardt Gymnasium II01:00,9
3.Oberschule zum Dom I01:01,8
4.Ernestinen Schule III01:02,0
A-Endlauf
1.Thomas-Mann-Schule00:51,9
2.Ernestinen Schule IV00:58,5
3.C.J.Burckhardt Gymnasium I00:59,4
4.Emil-Possehl-Schule I01:00,6

 Drachenboot: "Lucky Punch" Vizemeister im Master Open 500 m
Das Team "Lucky Punch" vom Verein für Kanusport Lübeck e.V. besuchte das zweite Mal eine Deutsche Drachenboot Meisterschaft, um sich mit den Besten Teams aus ganz Deutschland zu messen.
'Lucky Punch' bei der Siegerehrung

Es war nicht einfach, in den neuen 10er Drachenbooten das Gleichgewicht zu halten und im Ziel an zu kommen, zumal das Team zuvor keine Möglichkeit hatte in den neuen Bootstyp zu trainieren. Trotzdem hat "Lucky Punch" nach den "Neckardrachen" einen super 2. Platz im Master Open 500 m erreicht.

 Dreimal Weltmeister, dreimal Vize-Weltmeister und zweimal Bronze
...das ist die "Medaillen-Ausbeute" für Angelika Martin bei der Drachenboot-Weltmeisterschaft, die dieses Jahr in Poznan/Polen stattfand. Ein sehr reichhaltiger Lohn für die vielen Monate, die sie auf dieses Ereignis hintrainiert hat!

Angelika Martin und ihre Medaillen


Angefangen hat alles vor ziemlich genau einem Jahr, als sich Angelika beim Deutschen Kanuverband (DKV) für die Drachenboot-Nationalmannschaft beworben hat. Sie musste sich unterschiedlichen Qualifikationen in den Bereichen Kraft, Kraftausdauer, Einzelzeitpaddeln und Technikauswertung unterziehen. Im Frühjahr stand dann nach mehreren Trainingslagern fest, dass sie als Mitglied der Nationalmannschaft nach Polen reisen wird. Nun hieß es für sie, den Trainingsstatus zu halten, das bedeutete zusätzlich zu der täglichen Wassereinheit, Kraftausdauer und Ausdauer zu trainieren.

Ihr sportlicher Höhepunkt in diesem Jahr fand dann mit der Drachenboot-Weltmeisterschaft vom 27. bis zum 31. August in Poznan statt. Angelika war für drei Bootsklassen gemeldet: Für das 20er-Damen-Drachenboot in der Leistungsklasse (eigentlich 18 - 40 Jahre, aber auch Ältere dürfen im Boot sitzen), für das 20er Mixed (12 Männer und 8 Frauen)-Drachenboot in der Mastersklasse (über 40 Jahre) und im kleinen 10er-Damenboot in der Mastersklasse. Die Wettkämpfe begannen mit der 500 m-Strecke - hier gab es für Angelika und dem Mixed-Masterteam gleich einen Weltmeistertitel zu verteidigen, den sie bei der letzten Weltmeisterschaft 2012 in Mailand erreicht hatten. Die Taktik ging auf und so gab es schon am ersten Tag einen Weltmeistertitel und eine Silbermedaille im großen Damenboot. Auch die Rennen im Damen-Kleinboot, die sich bis in den nächsten Tag hinzogen, brachten Angelika und ihrem Team einen weiteren Weltmeistertitel ein. Am zweiten Tag begannen die 200 m-Sprintrennen, die sich dann bis zum Ende des dritten Tages hinzogen. An diesem Tag konnte Angelika mit dem Damen-Kleinboot den dritten Weltmeistertitel sowie zwei Bronze-Medaillen einfahren.

Angelika Martin als Schlagfrau

Am letzten Tag fanden dann die Langstrecken-Verfolgungsrennen statt. bei diesen Rennen starten jeweils alle Boote einer Klasse in Abständen von 10 Sekunden auf einen 2000 m-Rundkurs. Das Ziel ist, diese Strecke in der schnellsten Zeit zu bewältigen und dabei, je nach Startposition, möglichst viele Boote zu überholen. Das erste von den drei 2000 m-Rennen, die Angelika an diesem Tag bewältigen musste, endete für das Damen-Großboot mit einer Silber-Medaille. im zweiten Rennen, im Master-Mixedboot geschah das, was auf keinen Fall passieren durfte: Eine Nation rammte bei einer Wende das deutsche Boot und beide Boote gerieten in einen verbotenen Bereich. Das hatte zur Folge, das sowohl das verursachende Team als auch das deutsche Team für dieses Rennen disqualifiziert wurde. Doch auch nach dieser Enttäuschung ist es Angelika und den deutschen Teammitgliedern, die noch im kleinen Damen-Masterboot ein Rennen paddeln sollten, gelungen, sich mental wieder so weit in den Griff zu bekommen, dass sie auch in diesem Boot aus einer schlechten Startposition heraus noch eine Silber-Medaille erpaddeln konnten.

Drachenboot-Damenteam

Auch wenn Angelika von der Stadt Poznan, die eine sehr schöne Altstadt besitzen soll, nur den Bahnhof gesehen hat, wird ihr die Veranstaltung unvergessen bleiben. Das friedliche und faire Miteinander der 15 teilnehmenden Nationen, neben Deutschland noch die Philippinen, Frankreich, Rumänien, Schweden, Schweiz, Ungarn, USA, Polen, Canada, Tschechien, Russland, Ukraine, Italien und Estland, in diesen vier Tagen haben sie sehr stark beeindruckt!

Die Ergebnisse im Überblick:

Drachenboot (Standard, 20er)
Leistungsklasse
Damen
200 m KurzstreckeSilber
500 m MittelstreckeBronze
2000 m LangstreckeSilber

Drachenboot (Standard, 20er)
Master (über 40 Jahre)
Mixed (12 Männer und 8 Frauen)
200 m KurzstreckeBronze
500 m MittelstreckeGold

Drachenboot (Kurzboot, 10er)
Master (über 40 Jahre)
Damen
200 m KurzstreckeGold
500 m MittelstreckeGold
2000 m LangstreckeSilber

 Lucky Punch (VKL Lübeck) auf der Deutschen Meisterschaft 2014
Ein ganzes Jahr hat sich das Drachenbootteam des VKL Lübeck auf dieses Event vorbereitet. Nach der Paddelpause 2013 und dem Krafttraining im Winter hat die Saison früh mit kleinen Regatten und den Indoor Cups angefangen um Kondition aufzubauen. Mit der Sommerzeit und dem neuen Small Boat kam dann noch das Training am Freitag dazu. Immer wieder wurde an der Technik gefeilt und die Starts optimiert. Unterstützt wurde das Team von vier befreundeten Gastpaddlern aus Preetz, die mit drei Frauen und dem Steuermann das Team ergänzten.

All das kam am 20. Juni 2014 in Schwerin auf dem Faulen See auf den Prüfstand. Die 3.gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft forderte das Team in allen Disziplinen: als Master Mix Standard auf den Strecken 2.000 m, 200 m und 500 m und im Master Open Kurzboot auf der 200 m und der 500 m Strecke.

Team Lucky Punch (VKL Lübeck)
Team Lucky Punch (VKL Lübeck)

Die Konkurrenz war groß. Neben den klassischen "Hausmannschaften" waren auch viele Kaderteams gemeldet, so wie auch die Nationalmannschaften vom Neckar. Das hat das Team Lucky Punch aber nicht entmutigt und hat seine Leistung mit tollem gezeigt.

So hat das Team den jeweils 7. Platz in dem 2.000 m Verfolgungsrennen und auf der 200 m Kurzstrecke erreicht. Hinzu kommt der 6. Platz auf der 500 m Distanz. Die Männer im Small Boat haben mit dem 4. Platz in der Königsdisziplin nur ganz knapp eine Medaille verpasst. Insgesamt sind die Jungs 6 Rennen an diesem Tag gefahren.

Platzierung im
Finale Master Open Kurzboot über 500 m
TeamVereinPlatzZeit [min]
1.UckerdrachenDB Verein Prenzlau2:21,485
2. WVS Rheingauner MastersWV Schierstein2:21,755
3.Team UckermarkPSV Rot-Weiß Prenzlau2:22,177
4 Lucky PunchVK Lübeck2:23,017
5. Roter DracheMülheim Mülheimer KSV2:24,675

Es war ein beeindruckendes Event mit viel sportlichen Höhen und Tiefen. Freude und Enttäuschung lagen dicht beieinander. Es war das erste Mal, dass sich Lucky Punch einer solchen Herausforderung gestellt hat. Und sie haben eine Marke gesetzt: Top 7 Germany. Super Leistung!

 Fernsehtipp: Winterpaddeln auf der Schwentine
Am 04. Januar 2013 sendete das NDR Fernsehen (N3) um 18.15 Uhr in der Sendung "Lust auf Norden" einen Beitrag "Winterpaddeln auf der Schwentine". Geworben wird für die "Neujahrsfahrt" des TSV Klausdorf am 05. Januar 2013. Der Beitrag wird wohl auch im "Schleswig-Holstein Magazin" um 19.30 Uhr gesendet.

Reporterin Kristin Recke begleitet eine Winterpaddel-Tour des TSV Klausdorf auf der Schwentine.

Die Beitrag gibt es auf YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=a6QFr_L9cZ8

 Wettbewerb Deutscher Naturschutzpreis 2013
Das Bundesamt für Naturschutz und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin loben erneut 250.000 Euro für die Umsetzung origineller Projektideen zu Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz aus.

Schwerpunktthema 2013 ist

Lebensraum Wasser - Vielfalt entdecken, erleben, erhalten

Gesucht werden Projektideen, die die Vielfalt und Bedeutung der Natur im, am und auf dem Wasser aufzeigen sowie neues Naturerleben schaffen.

Der Deutsche Naturschutzpreis wird in den drei Kategorien Förderpreis, Bürgerpreis und Ehrenpreis ausgelobt. Offizieller Start des Wettbewerbs ist der 27. November 2012.

Am Wettbewerb um den Förderpreis können ehrenamtlich im Naturschutz oder in der Naturbildung engagierte Einzelpersonen sowie nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen teilnehmen. Der Bürgerpreis ist darauf ausgerichtet, die Arbeit lokaler Initiativen zu unterstützen. Der Ehrenpreis wird im Rahmen eines Nominierungsverfahrens vergeben. Weitere Informationen finden Sie in den beigefügten Dokumenten und unter www.deutscher-naturschutzpreis.de.

 Elektronisches Fahrtenbuch im Kanuverein
Schleswig-holsteinische Kanuvereine haben "efa 2.0 für Rudern und Kanu" als elektronisches Vereinsfahrtenbuch in ihren Bootshäusern erfolgreich eingeführt.

Der Schleswiger Kanu-Club e.V. und der Kanu-Club Geesthacht e.V. hatten efa bereits eingeführt. Nach einem Workshop im Februar in Schleswig sind weitere Vereine dazu gekommen. Das elektronische Fahrtenbuch efa 2.0 wird mittlerweile in den Bootshäusern von mindestens 8 schleswig-holsteinischen Kanuvereinen eingesetzt:

Schleswiger Kanu-Club e.V.
Kanu-Club Geesthacht e.V.
Ellerbeker Turnvereinigung von 1886 e.V.
TSV Klausdorf von 1916 e.V.
Kanu-Vereinigung Kiel e.V.
Kieler Kanu-Klub e.V.
Flensburger Paddelfreunde e.V.
Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.

Diese 8 Kanuvereine haben zusammen etwa 1.300 Mitglieder und im letzten Wertungszeitraum 2010/2011 der Wanderfahrerwettbewerbe des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. mit 185.936 Kilometern 45% der Gesamtkilometerleistung im Wanderfahrerwettbewerb im Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein gepaddelt.

Nach Angaben der Nutzerliste auf efa.nmichael.de prüfen weitere schleswig-holsteinische Kanuvereine den Einsatz von efa 2.0 als Vereinsfahrtenbuch im Bootshaus.

Das elektronische Fahrtenbuch eFB des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. wurde für eine zentrale Internetplattform entwickelt und kann von Kanusportlern ohne Internetzugang nicht genutzt werden. Ein elektronisches Fahrtenbuch im Bootshaus steht allen Mitgliedern zur Verfügung. Deshalb haben sich die genannten Kanuvereine für efa entschieden.

Das Programm efa ist kostenfrei, stellt keinerlei Ansprüche an Speicher und Prozessorleistung und ist auf einem alten, ausrangierten Rechner lauffähig. Es ist einfach zu installieren und zu konfigurieren. Viele der oben genannten Kanuvereine berichten, dass sich alle Vereinsmitglieder schnell an die Bedienung des elektronischen Vereinsfahrtenbuchs gewöhnt haben. Kanuvereine, die sich für ein elektronisches Vereinsfahrtenbuch interessieren, sollten einmal bei den oben genannten Vereinen nachfragen, ob sie sich efa 2.0 einmal konfiguriert und im Praxisbetrieb ansehen können.

Nach Aussagen aus dem eFB-Projektteam können Kanuvereine sich zwischen dem Vereinsfahrtenbuch efa 2.0 und dem Onlinesystem eFB entscheiden. Beide Systeme sind in das Gesamtkonzept eingebunden und ein Datenaustausch ist geplant.

>efa 2.0 kann man unter efa.nmichael.de herunterladen.
>Die Projektseiten der Initiative "eFB elektronisches Fahrtenbuch" des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. findet man auf www.kanu-efb.de.

 Verbandstag des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein 2012
Besondere Wertschätzung für Kanu-Präsident Günter Schöning: Einstimmig wurde der Kieler Günter Schöning als Präsident des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. in seiner 7. Amtszeit wieder gewählt. Im Bundesverband ist er der dienstälteste Landespräsident. Zusätzlich war er von 1989 bis 2001 auch noch Ressortleiter der Olympiadisziplin Rennsport des Deutschen Kanu-Verbandes.

Der Vorstand des LKV Schleswig-Holstein e.V.
Martin Ölscher, Güter Schöning, Peter Schmidt, Eckehard Schirmer, Thomas Behrendt
Dörte Reh, Thomas Konietzko, Holger Pickl, Claudia Martens, Michael Dundalski, Lutz Stender

Zur Wiederwahl sagte Schöning in seiner Dankesrede, dass ein Präsident nur so gut sein kann wie seine Mitarbeiter im Präsidium und Gesamtvorstand. "Alle haben also durch ihre hervorragende, gemeinsame, sicherlich manchmal auch konstruktive Kritik, aber immer loyal im Ganzen, zu meiner einstimmigen Wiederwahl beigetragen. Dank aber auch den Vereinen mit ihren Vorständen und Mitgliedern, die diese erfolgreiche Verbandsarbeit durch ihre Unterstützung in allen Bereichen gewährleistet haben", so Schöning.
Der Verbandstag des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein, der in seiner klaren Durchführung, aber auch mit Spaß und eingefügten Anmerkungen, von sachlicher Diskussion geprägt, wird vielen, besonders den Ehrengästen, in guter Erinnerung bleiben.

In seinem Statement informierte der Präsident des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein, Günter Schöning, ausführlich über die vielfältigen Sportbereiche und die sehr erfolgreiche Sportarbeit in dem Ressort des Freizeit-, Breiten- und Leistungssports. Dass auch der Kanusport von den erfolgreichen Rennkanuten des Deutschen Kanu-Verbandes - erfolgreichster Sportverband der letzten drei Sommerolympiaden - in der Öffentlichkeit profitiert, ist unbestreitbar. Von dieser Popularität profitiert auch der Freizeitsport des Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein, da insgesamt, besonders auch im Nachwuchsbereich ein guter Mitgliederzuwachs zu verzeichnen ist.

Auch die Ehrungen kamen auf diesem Verbandstag nicht zu kurz. Neben den zahlreichen Ehrungen durch die einzelnen Ressortleiter für besondere Leistungen in ihrem Bereich, ehrte LKV-Präsident Günter Schöning für langjährige, erfolgreiche Arbeit im Verbandsvorstand mit der Goldenen Ehrennadel des Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein Holger Pickl (Kieler KK / Ressortleiter Schriftführung) und Eckehard Schirmer (Kieler KK und KVK / Ressortleiter Freizeitsport und Referent Küstenfahrt) sowie für besondere Leistungen in der Vereins- und Jugendarbeit mit der Goldenen Ehrennadel des Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein Thomas Voigt (TSV Klausdorf) und mit der Bronzenen Ehrennadel des Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein Martina Mühl (KVK).

Ehrengäste beim Verbandstag 2012
Wolfgang Beer (Vizepräsident LSV SH), Thomas Konietzko (DKV-Präsident)
Rainer Tschorn (stv. Stadtpräsident Kiel), Klaus Schlie (Innenminister SH)
Günter Schöning (Präsident LKV SH), Ralf Hegedüs (Leiter Amt für Sportförderung Kiel)

Alle Ehrengäste bestätigten in ihrem Grußwort die ausgezeichnete Verbandsarbeit. Günter Schöning begrüßte auch die Zielsetzung, dass es verstärkt "Partnerschulen des Leistungssports" in Schleswig-Holstein geben wird.

DKV-Präsident Thomas Konietzko stellte aktuelle Informationen des Deutschen Kanu-Verbandes auf Bundesebene vor. Beachtlich ist bei allen Ressorts die erfolgreiche ehrenamtliche Sportarbeit des schleswig-holsteinischen Verbandes. Eine harmonische und fachübergreifende Zusammenarbeit im Kanuverband ist existent, wobei Günter Schöning hervorhob, dass der große Mitgliederbestand im Freizeitsport und das Verständnis dem Leistungssport gegenüber sehr dankenswert ist. Er "setzte noch einen drauf". "Der Sport müsste auch einen "Sport-Sozial-Oskar" erhalten, denn nicht nur Bewegung sondern auch die im Vordergrund stehende Sozialarbeit der Sportvereine verdient einen besonderen Stellenwert auch in Schleswig-Holstein. Da der Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein in diesem Jahr 65 Jahre jung wird, gab er noch einige nette Erlebnisse zur Kenntnis.

Fast schon "phänomenal" wurden die anstehenden Wahlen des Präsidiums und Vorstandes / Ressortleiter abgewickelt. Alle anstehenden Neu- bzw. Wiederwahlen wurden einstimmig beschlossen: Präsident Günter Schöning (Kiel), Vizepräsidentin Finanzen, Claudia Martens (Klausdorf / Lentföhrden), Ressortleiter Schriftführung, Holger Pickl (Kiel), Ressortleiter Jugendarbeit (Bestätigung), Thomas Berend (Schönkirchen), Ressortleiter Freizeitsport und Referent Küstenfahrt, Eckehard Schirmer, Ressortleiter Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Martin Ölscher (Itzehoe), Ressortleiter Natur- und Umweltschutz, Bernd Volquardsen (Flensburg) und Kassenprüfer Ralf-Peter Kaireit (Preetz / Falkendorf). Die Spruch- und Schlichtungskammer und Beisitzer wurde (neu: Klaus Buch / Flensburg) en bloc auch einstimmig wieder gewählt.

 Kieler Kanu-Klub: Preisübergabe
Kiel, 26. Oktober 2011

Dass Gemeinschaft stark macht, haben die Mitglieder des Kieler Kanu-Klubs von 1921 e.V. eindrucksvoll gezeigt. Sie belegten beim bundesweiten Wettbewerb "Aral und dein Verein" einen von zehn ersten Plätzen.

Heute überreichte Rainer Kraus, Leiter des Aral Tankstellengeschäfts, an der Aral Tankstelle in Kiel am Schwedendamm einen Scheck in Höhe von 22.500 Euro. An dem Wettbewerb konnten Vereine, die Projekte oder Konzepte für generationsübergreifendes und lebenslanges Sporttreiben anbieten, teilnehmen. "Soziales Miteinander ist für uns Kanuten selbstverständlich. Denn wer im selben Boot sitzt, muss in dieselbe Richtung paddeln, um vorwärts zu kommen. Durch die Förderung von Aral können wir unsere Projektarbeit ab sofort noch wirkungsvoller gestalten", erklärt Uta Prezewowsky, erste Vorsitzende des Kieler Kanu-Klubs.

Preisübergabe an den Kieler Kanu-Klub e.V.
Scheckübergabe an den Kieler Kanu-Klub von 1921 e.V.
(von links nach rechts)
Ralf Hegedüs, Leiter des Amtes für Sportförderung Kiel
Dr. Ekkehard Wienholtz, Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein
Günter Schöning, Präsident des Landes-Kanu-Verbandes und Vereinsmitglied
Cathy Kietzer, Stadtpräsidentin
Rainer Kraus, Leiter des Aral Tankstellengeschäftes
Normen Mohr, Geschäftsführer der Aral Tankstelle am Schwedendamm
Bernd Heinemann, Mitglied des Landtags
Daniela Mohr, Tankstellen-Pächterin
Uta Prezewowsky, 1. Vorsitzende des Kieler Kanu-Klubs
(Foto: Aral AG)


Die Jury lobte vor allem die Vielfalt der generationsübergreifenden Sportangebote des Kanu-Klubs. Neben hochrangigen Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wählte auch der ehemalige Weltklasseskifahrer Christian Neureuther die Sieger aus. "Was der Kieler Kanu-Klub in puncto generationsübergreifendes Sporttreiben auf die Beine stellt, ist einfach klasse. Herzlichen Glückwunsch - die Auszeichnung haben Sie sich redlich verdient!", unterstreicht der dreifache Olympiateilnehmer.

Dank der Prämie können die Mitglieder des Kieler Kanu-Klubs auch weiterhin ehrgeizige Ziele verfolgen. Der Verein will das Preisgeld für die Anschaffung neuer Boote und für generationenübergreifende Aktivitäten auf dem Wasser sowie für die Umgestaltung des Vereinsgebäudes für Jung und Alt nutzen.

Die Kampagne "Aral und dein Verein" wurde im April 2011 ins Leben gerufen. Herzstück ist ein bundesweiter Wettbewerb, den die blau-weiße Tankstellenmarke gemeinsam mit dem DOSB initiiert hat. Ziel ist es, den Vereinssport in Deutschland und das Miteinander von Alt und Jung zu stärken. Aral stellt dafür insgesamt 225.000 Euro bereit. "Soziales Miteinander und gute Nachbarschaft sind uns sehr wichtig. Schließlich liegen Aral Tankstellen meist genau dort, wo Menschen zusammenleben. Hier in Kiel ist dies nicht anders. Mit der Förderung herausragender generationsübergreifender Vereinssportprojekte wollen wir einen Beitrag leisten, um Menschen mobil und die Gesellschaft intakt zu halten", erläutert Rainer Kraus.

Weitere Informationen zu den Zielen und Hintergründen des Wettbewerbs sowie zu den siegreichen Vereinen
 Pfeil> www.aral.de/deinverein

 Gesucht: Ein-, Aussatz- und Raststellen mit Geo-Koordinaten
Das Zentrum für Geoinformation (ZfG) beabsichtigt ein WebGIS (Geo-Informationssystem) für den Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. aufzubauen.

Gesucht werden dazu Ein- und Ausstiegsstellen für Kanufahrer und Sehenswürdigkeiten für einen Zwischenstopp als Points Of Interest mit Geo-Koordinaten und einer kurzen Beschreibung. Wer mit seinem GPS-Gerät Daten gesammelt hat und diese zur Verfügung stellen möchte kann mit dem

Ressortleiter Medien
Martin Ölscher
medien@kanu-sh.de

Kontakt aufnehmen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

 Fernsehtipp: Entdeckerlust! Mit Paddel und Pedale...
Am 07. August 2010 sendete das NDR Fernsehen (N3) einen Beitrag "Entdeckerlust!: Mit Paddel und Pedale..."

Mit einem NDR-Fernsehteam auf der Wilster Au...
Mit einem NDR-Fernsehteam auf der Wilster Au...
(Foto: Ole Holstein)


In dem 90-minütigen Beitrag berichtet Karin Henningsen von ihren Touren mit Kajak und Fahrrad durch Schleswig-Holstein. Dazu gehört eine Seekajaktour im Wattenmeer, eine Kajaktour auf der Schlei, eine Kanutour auf der Treene, eine Kajaktour auf der Wilster Au und der Stör und eine Stadtrundfahrt im Kanu durch Lübeck.

Im Fotoalbum der Itzehoer Wasser-Wanderer e.V. gibt es ein "Making Of..." von dem Drehtag auf der Wilster Au und der Stör.

Die Sendung gibt es in der NDR Mediathek
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=entdeckerlust176

 50 Jahre Kanuabteilung des TSV Klausdorf
Am 1. Januar 1960 haben knapp zwei Hände voll Paddelbegeisterte, überwiegend Klausdorfer, sich zusammengefunden und die Kanuabteilung aus dem Boden gestampft. Ein Bootshaus gab es nicht - das heutige Klubgelände war ein Acker, an dessen Nutzung damals niemand zu denken wagte. Im Prinzip begann bei es wie bei Computermann Bill Gates, dem heute reichsten Mann der Welt, mit einer "Garage": Der erste Bootsschuppen nebst einer kleinen Messe für den geselligen Teil des Paddelns entstand in der Dorfstraße in Klausdorf.

Kajaks der Kanuabteilung des TSV Klausdorf e.V.
Kanuten der Kanuabteilung des TSV Klausdorf e.V.

Mit einer gehörigen Portion Engagement ist in den vergangenen 50 Jahren eine Kanuabteilung entstanden, die mit rund 170 Mitgliedern zu den größten Kanugruppen Schleswig-Holsteins gehört. Heute sind die Klausdorfer Kanuten zwar nicht "steinreich" wie Bill Gates, sind aber einer der bekanntesten Kanuklubs des Landes zwischen den Meeren.

Die Kanuabteilung steckt seit fünf Jahrzehnten voller Leben. Zu den Aushängeschildern gehört sicher der Olympiasieger Thomas Reineck, der in Klausdorf das Paddeln erlernte. In den 1960er Jahren machte aber ein ehemaliger Klausdorfer Hühnerstall Furore. Auf dem Hof von Christian Schnack entstehen unzählige, selbstgebaute Klausdorfer Eskis - natürlich oben rot und unten weiß. Zu Zeiten, in denen der Geldbeutel schmal war, konnten so gerade viele Jugendliche mit kostengünstigen Booten versorgt werden. 1971 geht ein Traum in Erfüllung: Direkt an der Schwentine unweit des Dorfplatzes kann von der Gemeinde das heutige Kanugelände angepachtet werden. Schnell wird ein Bootshaus errichtet. Kurz danach folgt das Klubhaus.

Heute wie damals herrscht reges Treiben bei den Kanuten, die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben: Die Rennsportgruppe misst sich auf verschiedenen Regatten auch mit der bundesdeutschen Spitze, während die Breitensportler im Seekajak auf Nord- und Ostsee, aber auch auf Flüssen und Seen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs sind. In der Jugendgruppe finden die Jüngsten ihren Platz. Die Anfängergruppe bietet für Jung und Alt die Gelegenheit, das Paddeln gemeinsam von der Pike auf zu lernen.

Weitere Informationen über die Kanuabteilung unter www.kanuklausdorf.de

 Diavortrag "Race around Australia" von Freya Hoffmeister
Eine 332 Tage dauernde Kajak-Reise entlang einer der einsamsten Küsten dieser Welt - garniert mit Haien, Krokodilen und giftigen Seeschlangen, solo und ohne Unterstützung: Freya Hoffmeister aus Husum (45) schaffte es, was vor ihr nur ein Mann mit Begleit-Team geschafft hatte - vor 27 Jahren.

Freya Hoffmeister
Geschafft: Freya Hoffmeister hat in ihrem Kajak in Rekordzeit Australien umrundet

Durchschnittlich war sie 11 Stunden täglich auf See und legte eine Distanz von fast 60 Kilometern zurück.

Die Extremsportlerin überquerte die 576 Kilometer des Golfs von Carpentaria in nur 8 Tagen und schlief dabei in ihrem kleinen Boot auf hoher See.

Sie paddelte an jeweils drei 180 Kilometer langen Kliffs entlang, über Nacht, mit keinerlei Landemöglichkeit.

Ein Hai biss sich am Heck ihres Kajaks einen Zahn aus und hinterließ ein großes Loch, aber das Ziel entschwand ihr niemals aus dem Blickfeld: Einmal Australien zu umrunden, einen ganzen Kontinent.

Zwei "kleinere" Inseln dienten ihr zuvor als "Aufwärmtraining": Island und Neuseeland-Süd, welche sie beide in Rekordzeit umrundete.

Vortragstermine und weitere Informationenen auf Freyas Website

 Pfeil> www.qajaqunderground.com

 Breitensportpreis 2009 - Erfolg für drei Kanuvereine!
Der Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. hatte zusammen mit seinem Partner Gmünder Ersatzkasse die schleswig-holsteinischen Sportvereine zur Teilnahme am Breitensportpreis 2009 aufgerufen. In diesem Jahr stand der Breitensportpreis unter dem Motto "Unser Verein bewegt Familien". 26 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht. 10 Vereine wurden zur Preisverleihung am 24. November 2009 im Kieler "Haus des Sports" eingeladen, darunter drei Kanuvereine: der Kanu-Club Geesthacht e.V., der Kieler Kanu Klub von 1921 e.V. und die Itzehoer Wasser-Wanderer e.V..

Die Preise wurden am 24. November 2009 im Kieler "Haus des Sports" durch den Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Klaus Schlie, einen Vertreter der Gmünder ErsatzKasse GEK, den Präsidenten des Landessportverbandes, Herrn Dr. Ekkehard Wienholtz, und den Vorsitzenden des Ausschusses für Breitensport im Landessportverband, Herrn Sönke-Peter Hansen, verliehen.

Der Kanu-Club Geesthacht e.V. wurde für seinen Wettbewerbsbeitrag in der Preiskategorie 1 ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Den 2. Platz und 2.500 Euro erhielt der Kieler-Kanu-Klub e.V.. Die Itzehoer Wasser-Wanderer e.V. gewannen den Breitsportpreis 2009 zusammen mit einem Preisgeld von 3.000 Euro.

Der Erfolg der drei Kanuvereine zeigt: Kanusport ist Familiensport!

Preisträger LSV-GEK-Breitensportpreis 2009
"Unser Verein bewegt Familien"


Platz 1 (3.000 Euro)
Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.

Platz 2 (2.500 Euro)
Kieler Kanu Klub von 1921 e.V.

Platz 3 (2.000 Euro)
SV Henstedt Ulzburg e.V.

Kategorie 1 (1.000 Euro)
Kanu-Club Geesthacht e.V.
SV Tungendorf e.V.
Reit- und Voltigierverein Am Hallohberg e.V.

Kategorie 2 (500 Euro)
TURA Meldorf e.V.
Kieler Turnverein von 1885 e.V.
Turn- und Schwimmverein von 1864 Schleswig e.V.
Turn- und Sportvereinigung Reinbek e.V.

 Pfeil> Bericht vom Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

 Neue Broschüre "Kajaks, Kanus, Kilometer - Wasserwege in Schleswig-Holstein"
Broschüre: Wasserwege in Schleswig-Holstein Wer mit dem Boot ein Gewässer befährt, ist ganz dicht dran an der Natur. Tipps und Hinweise in der neuen Broschüre helfen, die Natur vom Wasser aus zu entdecken, ihre Schönheit zu genießen und gleichzeitig zu schonen. Belohnt wird man dann eventuell auch durch den Anblick eines Eisvogels, einer Prachtlibelle oder einer seltenen Pflanze am Schilfrand.

Auch die Neuauflage dieser Broschüre ist wieder in enger Zusammenarbeit des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und dem Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. entstanden.

Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Christian von Boetticher wünscht in seinem Grußwort allen Kanuwanderinnen und Kanuten immer genügend Wasser unter dem Boot und viele beeindruckende Naturerlebnisse auf unseren schönen Gewässern im "Wasserland" Schleswig-Holstein.

Es gibt die Broschüre als pdf-Dokument zum Herunterladen.
pdf-LogoKajaks, Kanus, Kilometer - Wasserwege in Schleswig-Holstein (9,0 MB)
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 Bundesverdienstkreuz am Bande für die Kanutin Dörte Reh
Bundespräsident Horst Köhler zeichnete Dörte Reh mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für erfolgreiches soziales Engagement über fast drei Jahrzehnte aus. In Kiel überreichte der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter-Harry Carstensen der Kielerin das Bundesverdienstkreuz.

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band an Dörte Reh
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band an Dörte Reh
von links: Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. Dr. Ekkehard Wienholtz, Dörte Reh, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen

Der Lebenslauf der äußerst sozial Engagierten, die seit 1992 eine Kanu-AG an einer Hauptschule in Kiel leitet, die sich in jetzt fast dreißigjähriger Sozialarbeit um verhaltensschwierige Kinder kümmert und Freizeiten organisiert, ist fast schon ein Phänomen.

Das ist die eine Seite der Dörte Reh. Sie war über 14 Jahre Weltklasseathletin im Kanumarathon, Welt-Cup-Siegerin im Kajak-Einer, mehrfache Deutsche Meisterin, vielfache Bundesbeste und hatte über 6 Dutzend Nationialmannschaftsberufungen, war sogar sechsmal "Sportlerin des Jahres" in Schleswig-Holstein.

Schon in ihrer aktiven Leistungssportzeit hat sich die "Amateurin reinsten Wassers" in ihrer sehr knappen Freizeit nach ihrer täglichen Berufsausübung als Erzieherin und täglicher Trainingszeit zusätzlich um den Kanunachwuchs als Ressortleiterin des Landes Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. und Rennsportwartin des Kieler Kanu-Klubs von 1921 e.V. ehrenamtlich gekümmert.

Ihr Credo: "Leisten können ohne leisten zu müssen" und trotzdem motivierten Leistungswillen bei den jungen Kanuten der unterschiedlichen sozialen Gruppen umsetzen können. Wobei sie auch der sehr wichtigen Zielorientierung "Integration durch Sport" Rechnung tragen konnte und in jetzt fast drei Jahrzehnten tätig ist.

 Natura 2000 - Freiwillige Vereinbarungen
Die freiwillige Rahmenvereinbarung über das umweltfreundliche Kanuwandern von 2001, der sich jetzt auch der Ruderverband Schleswig-Holstein e. V. angeschlossen hat, wurde im Juli 2008 in einer neuer Fassung vereinbart, die wiederum ein großer Schritt nach vorne ist für das partnerschaftliche Miteinander von Sportlern, Touristikern und Naturschützern in Schleswig-Holstein.

Ebenfalls im Juli 2008 wurden freiwillige Vereinbarungen zwischen zwischen dem Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein über 15 Natura 2000 Gebiete geschlossen. Die Vereinbarungen stehen jetzt zum Herunterladen bereit.

Wir bitten alle Kanusportler, sich vor einer Befahrung über ein Geässer zu informieren.

 Pfeil> Natura 2000 Neu!
 Pfeil> Befahrungsregelungen

 Europäischer Paddel-Pass (EPP) - Pilotprojekt
Die Landeskanuverbände in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich bereit erklärt, die Idee des "Europäischen Paddel-Passes" in einem Pilotprojekt zu unterstützen.

Zwischen dem 01. Januar 2007 und dem 20. September 2007 wird in zahlreichen Kursen und Kanufahrten geprüft, ob die Umsetzung des "Europäischen Paddel-Passes" praxisorientiert von Kanuvereinen durchgeführt werden kann.

 Pfeil> [Vereinsservice]

 Volkmar Schöning mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet
Volkmar Schöning wurde vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Innenminister Klaus Buß überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in Kiel. Der Minister lobte das außergewöhnliche Wirken des Ordensträgers, der seit über 4o Jahren auf nationaler wie internationaler Ebene für den Kanusport ehrenamtlich tätig ist. Volkmar Schöning habe mit großem persönlichen Einsatz für den Sport und seine Aktiven gelebt und gearbeitet. "Die Tatkraft und das große Engagement von Volkmar Schöning sind außergewöhnlich und ein Vorbild für andere", sagte Buß.

Seit 1958 ist Volkmar Schöning in vielen Funktionen auf verschiedenen Verbandsebenen engagiert. 1969 wurde er 2. Vorsitzender des Kieler Kanu-Klubs, von 1980 bis 2001 stand er an der Spitze des Vereins. Im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport hat er sowohl die Jugendarbeit als auch den gesamten sportlichen Bereich entscheidend geprägt und immer wieder junge Menschen für den Kanusport begeistert.

Seit 1972 ist Volkmar Schöning Regattaleiter und verantwortlicher Ausrichter der "Internationalen Kieler Woche Kanuregatta" und verantwortlich dafür, dass die Veranstaltung national wie international einen hervorragenden Ruf genießt und regelmäßig Aktive aus vier Kontinenten begrüßen kann.

Quelle: Presseinformationen der Landesregierung

 Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. unterstützt den "Eisvogelmann"
Eisvogel - Foto: Horst Boedler Der Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. hat einen Nistcontainer für Eisvögel finanziert und am Ufer der Schwentine aufstellen lassen - ein Beitrag zur Unterstützung des "Eisvogelmannes" Horst Boedler und seiner erfolgreichen Bemühungen, den Eisvogelbestand zu erhöhen.

Hier die Adresse des "Eisvogelmannes":

Horst Boedler
Postfach 1505
D-24905 Flensburg
fon 0461-67371
Internet www.eisvogelmann.de
mail info@eisvogelmann.de

 Regelbuch Trave
Zum Ausgleich der unterschiedlichen Nutzungsinteressen und zur Verbesserung des Natur- und Landschaftsschutzes wurde für die Trave im Gewässerabschnitt bis Hamberge das "Regelbuch Trave" vereinbart.

 Pfeil> [Regelbuch Trave]
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 Landesnaturschutzgesetz: Klarstellung zum Begriff "Sportboothafen"
Das Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein hat klargestellt, dass Bootshäuser der Kanuvereine (auch Rudervereine) mit ihrem Wasserplatz und den von den Vereinen verschiedenartig ausgestalteten Anlandeplätzen keine Sportboothäfen im Sinne des § 37 Abs. 6 Landesnaturschutzgesetz sind.

 Natura 2000
Kooperation statt Konfrontation: In Schleswig-Holstein arbeiten die Sportverbände zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein an Vereinbarungen um Sport, Naturerlebnis und Naturschutz miteinander zu verbinden.

Der Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. informiert nun auf seinen Internetseiten über das Projekt "Natura 2000" und die ersten Vereinbarungen.

 Pfeil> [Natura 2000]


Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V.
http://www.kanu-sh.de/