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Drei neue Meeresschutzgebiete in der Ostsee

Schleswig-Holstein weitet den Schutz der Ostsee weiter aus: Im Rahmen des „Aktionsplans Ostseeschutz“ wurden drei neue Naturschutzgebiete ausgewiesen. Mit den Flächen in der südlichen Hohwachter Bucht, der Geltinger Bucht bis zur Schleimündung sowie westlich von Fehmarn stehen nun bereits 7,5 % der schleswig-holsteinischen Ostsee unter strengem Schutz.

In diesen Gebieten hat der Schutz der Natur oberste Priorität. Eingriffe wie Fischerei, Bauarbeiten oder sonstige Störungen des Meeresbodens sind untersagt, um wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten.
Für den Seekajaksport bedeutet dies: Das Befahren der Gebiete bleibt grundsätzlich möglich, ebenso wie Anlanden, Baden oder für Pausen, vorausgesetzt, Natur und Tierwelt werden nicht beeinträchtigt. Ein rücksichtsvoller Umgang mit sensiblen Uferzonen sowie Rast- und Brutgebieten ist dabei im Kanusport selbstverständlich. Die bestehenden Regelungen in den bisherigen Naturschutzgebieten gelten weiterhin unverändert und sind unbedingt einzuhalten.

Derzeit wird zudem eine konkrete Befahrensverordnung für die Wintermonate erarbeitet. Sie soll künftig festlegen, wo und unter welchen Bedingungen Wassersport sowie die Befahrung mit Kanu und Ruderbooten in den Schutzgebieten möglich ist. Da sich der Prozess noch in der Abstimmung befindet, können sich perspektivisch weitere Leitlinien für den Kanusport ergeben.

Es bleibt das Ziel, die Ostsee langfristig zu schützen und gleichzeitig einen naturverträglichen Wassersport zu ermöglichen.

Karte des Naturschutzgebiets Geltinger Bucht bis Schleimünde

Naturschutzgebiet Geltinger Bucht bis Schleimünde, Karte: MEKUN

Karte des Naturschutzgebiets Ostseefläche südliche Hohwachter Bucht

Naturschutzgebiet Ostseefläche südliche Hohwachter Bucht, Karte: MEKUN

Karte des Naturschutzgebiets Ostseefläche westlich Fehmarn

Naturschutzgebiet Ostseefläche westlich Fehmarn, Bild: MEKUN

Quellen der oben gezeigten Daten und weitere Informationen [ MEKUN, externer Link]